Kardinal Marx predigt in der Münchner St. Matthäus-Kirche

Mit zahlreichen Gottesdiensten begehen Christen aller Konfessionen vom 18. bis zum 25. Januar die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen. Der zentrale ökumenische Gottesdienst in München beginnt am Mittwoch, 18. Januar, um 19 Uhr in der evangelisch-lutherischen Kirche St. Matthäus, Nussbaumstraße 1. Predigen wird der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx.

An der Gestaltung des Gottesdienstes sind außerdem beteiligt: Heinrich Bedford-Strohm,  Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Bischof Sofian von Kronstadt (Rumänische Orthodoxe Kirche) sowie weitere Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Der Gottesdienst steht unter dem Thema „Ein Schatz in irdenen Gefäßen“. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Münchner Motettenchor unter der Leitung von Benedikt Haag.

Die Gebetswoche für die Einheit der Christen wird seit 1908 gefeiert. Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und der Ökumenische Rat der Kirchen verantworten sie gemeinsam, wobei in jedem Jahr eine ökumenische Gruppe aus einem anderen Land die Vorbereitung übernimmt. In Deutschland wird die Gebetswoche getragen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Die weltweit genutzten Materialien für die Gebetswoche 2017 wurden von einer deutschen Arbeitsgruppe erarbeitet, die von den Mitgliedskirchen der ACK in Deutschland berufen wurde. In vielen der rund 1500 evangelisch-lutherischen und rund 4000 katholischen Gemeinden in Bayern gibt es aus Anlass der Gebetswoche für die Einheit der Christen gemeinsame Gottesdienste und ökumenische Begegnungen.