Erfolgreicher Abschluss des Ausbildungskurses "Kulturdolmetscher plus - sharing empowerment"

Teilnehmende und Leitung des Kurses "Kulturdolmetscher plus - sharing empowerment"
Bildrechte: Norbert Räbiger

Kursleiter Adel Youkhanna freut sich sehr über die motivierten Teilnehmenden und sieht das Projekt als Gewinn für den Landkreis.
Die Teilnehmenden eint dabei die Motivation, gerne etwas zurückgeben zu wollen: „Wir haben so viel Hilfe und Unterstützung bekommen, als wir nach Deutschland gekommen sind und noch kein oder wenig Deutsch sprechen konnten – gerne möchten wir jetzt auch anderen dabei helfen, gut anzukommen und sich zurechtzufinden.“, so ein Teilnehmer.

Die jetzt ausgebildeten, ehrenamtlichen „Kulturdolmetscher:innen“ können ab sofort für verschiedene Arten von Einsätzen vermittelt werden: von Kindergarten über Schule, Arztpraxen und Vereinen bis hin zu Behörden sind verschiedenste Einsatzorte möglich und denkbar.

Folgende Sprachen können vermittelt werden:

  • Arabisch
  • Aserbaidschanisch
  • Dari/Farsi
  • Französisch
  • Kurdisch
  • Lingala
  • Pashto
  • Somali
  • Türkisch

Die beiden Integrationslotsinnen der Diakonie Herzogsägmühle, Ingeborg Bias-Putzier und Susanne Seeling, stehen dabei als Vermittlungs- und Ansprechpersonen Interessierten zur Verfügung. Sie sind erreichbar unter 0881/9276589-22 oder -23 sowie unter eka@asylimoberland.de . In den kommenden Wochen werden auf https://www.asylimoberland.de/projekte-partner/kulturdolmetscher-plus weitere Informationen zur Einsatzvermittlung zu finden sein.

Auch der Landkreis unterstützt das Projekt mit finanziellen Mitteln: „Mit dieser Anschubfinanzierung können wir den Kulturdolmetschern entstehende Kosten bei ihren Einsätzen ersetzen sowie weitere Fortbildungen für sie organisieren.“, so Susanne Seeling. Auch ein erneuter Qualifizierungskurs in 2022 ist denkbar – Interessierte dafür gibt es bereits.

Das Projekt wird im Landkreis vom Evangelischen Bildungswerk in Kooperation mit Diakonie Herzogsägmühle und Asyl im Oberland durchgeführt. Gefördert wird das Projekt über die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung Bayern durch das bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration. Dies ist der zweite Projektdurchlauf mit bayernweit insgesamt 15 Projektstandorten.